Kartoffelgnocchi

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PRÄSENTATION

Die Kartoffelgnocchi sind eines der beliebtesten Gerichte der italienischen Hausmannskost. Weich und zart werden sie aus wenigen einfachen Zutaten zubereitet – Kartoffeln, Mehl und Eiern – und eignen sich perfekt, um sie mit klassischen oder kreativeren Soßen zu servieren. Als Symbol für Geselligkeit und die Küche zu Hause erzählen Gnocchi eine Tradition, die bei jedem Bissen neu belebt wird.

Typisch für die kulinarische Kultur Italiens sind Kartoffelgnocchi außerdem mit einer weit verbreiteten Sitte verbunden: Donnerstag ist Gnocchi-Tag, vor allem in Mittelitalien. Ein zeitloses Gericht, das Geschmack, Einfachheit und Tradition vereint und noch heute auf den Tischen ganz Italiens zu finden ist.

Wir präsentieren euch das perfekte Rezept für immer zarte Kartoffelgnocchi in zwei Varianten, mit und ohne Ei!

Hier weitere schmackhafte Varianten:

Probiert auch diese alternativen Teige für Gnocchi aus:

ZUTATEN

Rote Kartoffeln 1 kg
Weizenmehl Typ 00 300 g
Eier 1 - mittel
Feines Salz nach Bedarf
Hartweizengrieß (doppelt gemahlen) nach Bedarf
Für die Version ohne Ei
Rote Kartoffeln 1 kg
Weizenmehl Typ 00 350 g
Feines Salz 15 g
Hartweizengrieß (doppelt gemahlen) nach Bedarf

FÜR DIE VERSION MIT EIERN

Um die Kartoffelgnocchi zuzubereiten, beginnt ihr mit den Gekochte Kartoffeln: Gebt die Kartoffeln in einen großen Topf und bedeckt sie mit reichlich kaltem Wasser 1. Ab dem Zeitpunkt, an dem das Wasser kocht, rechnet man etwa 30–40 Minuten, je nach Größe; macht die Gabelprobe: Wenn die Zinken leicht in die Mitte eindringen, könnt ihr sie abgießen. Drückt die noch heißen Kartoffeln auf das auf der Arbeitsfläche durch ein Sieb gestrichene Mehl, das ihr in Form eines Brunnen angerichtet habt 2; das Schälen ist nicht nötig, da die Schale im Kartoffelstampfer zurückbleibt. Gebt dann das leicht verquirlte Ei und eine Prise Salz dazu 3.

Knetet alles mit den Händen 4, bis ein weicher, aber kompakter Teig entsteht 5. Denkt daran: Wenn ihr zu viel knetet, werden die Gnocchi beim Kochen fest, daher nur so lange arbeiten, wie nötig. Nehmt einen Teil des Teigs und rollt ihn mit den Fingerspitzen zu Strängen von etwa 2 Zentimetern Dicke aus 6; dabei könnt ihr die Arbeitsfläche zwischendurch mit Hartweizengrieß bemehlen. Deckt währenddessen den übrigen Teig mit einem Tuch ab, damit er nicht austrocknet.

Schneidet die Stränge in Stücke 7 und zieht sie mit leichtem Druck des Daumens über das Gnocchi-Brett, um die klassische Form zu erhalten 8. Wenn ihr kein Gnocchi-Brett habt, könnt ihr eine Gabel verwenden und die Stücke über die Zinken ziehen; auch hier hilft Hartweizengrieß, damit nichts klebt. Legt die fertigen Kartoffelgnocchi nach und nach auf ein leicht bemehltes Tablett und achtet darauf, dass sie ausreichend Abstand zueinander haben 9. Wenn ihr sie kochen möchtet, gebt immer nur wenige gleichzeitig in kochendes Salzwasser; sobald sie an die Oberfläche steigen, sind die Gnocchi gar und können abgegossen und serviert werden!

FÜR DIE VERSION OHNE EIER

Um Kartoffelgnocchi ohne Ei zuzubereiten, drückt die noch heißen Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer auf die Arbeitsfläche, gebt Mehl und Salz dazu 1 und knetet mit den Händen 2, bis ein weicher, aber kompakter Teig entsteht 3.

Nehmt jeweils eine Portion Teig und rollt sie mit den Fingerspitzen zu Strängen mit etwa 2 cm Durchmesser 4. Schneidet die Stränge in Stücke 5 und zieht jedes Stück über ein Gnocchi-Brett oder die Zinken einer Gabel, dabei leicht mit dem Daumen drücken 6. Kocht die Gnocchi ohne Ei in reichlich kochendem Salzwasser und hebt sie sofort heraus, sobald sie an die Oberfläche steigen.

Aufbewahrung

Kartoffelgnocchi können roh auf dem Tuch bis maximal etwa zwei Stunden aufbewahrt werden; in diesem Fall ist die Kochzeit etwas länger, da sie durch die Luft etwas angetrocknet sind.

Ihr könnt die Gnocchi auch einfrieren: Stellt das Tablett mit den Gnocchi in den Gefrierschrank und gebt sie nach etwa 20 Minuten in einen Gefrierbeutel; so verfahrt ihr, bis alle eingefroren sind. Zum Kochen könnt ihr sie direkt aus dem Gefrierfach ins kochende Salzwasser geben, ohne sie vorher aufzutauen – achtet darauf, nicht zu viele auf einmal zu kochen, sonst sinkt die Wassertemperatur und die Gnocchi könnten auseinanderfallen.

Tipp

Was ist das Geheimnis für perfekte Gnocchi? Es kommt ganz auf die Kartoffeln an! Rote Kartoffeln sind ideal, es eignen sich aber auch festkochende Bergkartoffeln oder ältere Exemplare ... wichtig ist nur, dass es keine neuen, wasserreichen Kartoffeln sind. Die idealen Kartoffeln sind also stärkehaltig und wasserarm, so dass weniger Mehl zum Verarbeiten benötigt wird.

Wenn ihr keinen Kartoffelstampfer habt, könnt ihr die Kartoffeln schälen und mit einer Gabel zerdrücken!

Weitere Kombinationen zum Ausprobieren

Wenn ihr eure Kartoffelgnocchi besonderer machen wollt, verwendet färbende Zutaten wie Kurkuma für eine gelbliche Farbe oder etwas Tomatenmark, wie in der Rezeptur der Rote Gnocchi mit Majoranpesto und Speck. Für eine violette Variante probiert die Rote-Bete-Gnocchi, für einen dunkeleren Look die Gnocchi mit Sepia-Tinte!

Probiert auch diese Varianten:

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