Cordon Bleu

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PRÄSENTATION

Zwei Schichten zartes Fleisch, eine schmelzende Füllung und eine knusprige Hülle, die alles umschließt: Cordon Bleu kann man einfach nicht verwechseln! Groß und Klein lieben es uneingeschränkt wegen der würzigen Doppelgeschmack-Füllung und der unwiderstehlichen Knusprigkeit. Dieses herzhafte Hauptgericht mit mysteriöser Herkunft hat sich weltweit verbreitet und ist auch in unserer Küche angekommen. Das Rezept fürs Cordon Bleu ist so köstlich, dass es uns zu weiteren leckeren Varianten inspiriert hat... Probiert sie alle und entscheidet, welche eure Lieblingsvariante ist!

 

ZUTATEN

Zutaten für Cordon Bleu
Hühnerbrust 600 g - ganz
Gekochter Schinken 50 g - (2 Scheiben)
Gruyère 40 g - (2 Stück)
für die Panade
Eier 2
Semmelbrösel nach Bedarf
Feines Salz nach Bedarf
zum Frittieren
Samenöl nach Bedarf

Zubereitung

Um das Cordon Bleu zuzubereiten, teilt die ganze Hähnchenbrust längs in zwei 1 und entfernt die Fettränder. Nehmt eine Hälfte der Hähnchenbrust und ritzt sie an der Seite ein, sodass eine Tasche entsteht 2 und lasst dabei drei der vier Seiten geschlossen; wenn das nicht klappt, lasst mindestens die längste Seite geschlossen. Legt eine Scheibe Kochschinken auf und darauf ein Stück Greyerzer 3

und rollt den Kochschinken so auf, dass er den Käse umschließt 4, füllt die Tasche mit der Füllung 5 und klappt das Fleisch wieder zu. Macht es genauso mit der anderen Hähnchenbrust. Bereitet dann zwei Schüsseln vor: eine mit Semmelbröseln und eine mit mit Salz verquirlten Eiern. Wendet die 2 Cordon Bleus beidseitig im Ei 6 und stellt sicher, dass die Hähnchenscheiben vollständig vom Ei bedeckt sind;

Anschließend wendet ihr sie in den Semmelbröseln 7, sodass die Panade gleichmäßig und gut auf der gesamten Oberfläche haftet 8. Während des Panierens müsst ihr die Fleischränder gut geschlossen halten, damit sie sich völlig versiegeln und beim Frittieren nichts herausläuft; wenn ihr wollt, könnt ihr zum Versiegeln Zahnstocher verwenden. Die Cordon Bleus sind jetzt bereit zum Frittieren: Erhitzt in einem Topf das Pflanzenöl und sobald es 165–170 °C erreicht hat (es wird empfohlen, ein Lebensmittelthermometer zu verwenden, um die Temperatur des Öls zu überwachen), taucht jeweils ein Cordon Bleu hinein und frittiert es etwa 4–5 Minuten pro Seite oder bis es schön goldbraun ist.

Lasst das Cordon Bleu abtropfen 10 und legt es auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Blech, um überschüssiges Öl aufzusaugen 11. Serviert eure Cordon Bleus heiß, sodass der Käse schön Fäden zieht! 12.

Aufbewahrung

Wir empfehlen, die Cordon Bleus sofort zu essen, damit ihr die knusprige Panade und die geschmolzene Füllung genießen könnt. Vom Einfrieren wird abgeraten.

Tipp

Wenn ihr euch das Zuschneiden zur Tasche sparen wollt, könnt ihr eine lange, dünne Scheibe in der Mitte zusammenklappen oder zwei einzelne Scheiben übereinanderlegen und sie vor dem Panieren mit Zahnstocher fixieren. Entfernt die Zahnstocher vor dem Frittieren. Wenn ihr keine Scamorza mögt, könnt ihr sie durch jeden anderen gut schmelzenden Käse ersetzen – Hauptsache nicht zu wässrig, wie Mozzarella. Dasselbe gilt für den Schinken: Statt Kochschinken könnt ihr auch rohen Schinken, Bauchspeck, Speck oder Prager Schinken verwenden. Wer das Frittieren vermeiden möchte, kann die Cordon Bleus in einem vorgeheizten Backofen bei 170 °C für 30 Minuten garen und sie danach 3 Minuten pro Seite unter dem Grill goldbraun machen.

Wissenswertes

Der Ausdruck 'Cordon Bleu' bezieht sich auf den prestigeträchtigen Ritterorden Saint-Esprit, der 1578 von Heinrich III. von Frankreich gegründet wurde, dessen Symbol ein Kreuz war, das an einem blauen Band hing. Der Begriff wurde später verwendet, um talentierte Köche zu bezeichnen, und so erhielt auch die berühmte französische Kochschule denselben Namen. Wahrscheinlich entstand das Rezept innerhalb dieser Schule oder wurde von einem Koch erfunden, der ihm diesen Namen gab, um ein raffiniertes und hochwertiges Gericht zu kennzeichnen. Andere Theorien behaupten, dass diese Zubereitung in den 1960er Jahren über den Atlantik entstanden ist.

Für die Übersetzung einiger Texte könnten Werkzeuge der künstlichen Intelligenz verwendet worden sein.